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Montessori Kritik – Arbeit vs. Spielen | MONTESSORI.AT 💚 – montessori smart kids education



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Montessori Kritik – Arbeit vs. Spielen In der Montessori Pädagogik benutzen wir den Begriff „Arbeit“ als Synonym zum Wort „Spiel“. Das Spiel des Kindes – sei es in der Sandkiste oder das Hüpfen und balancieren über Bordsteinkanten oder das Zählen von vorbeifahrenden roten Autos – ist Entwicklungsarbeit! Aus der Sicht der Montessori Pädagogik, welche die Entwicklungsarbeit jedes einzelnen Kindes genau beobachtet, sequenziert, einreiht und dadurch erst individuell begleiten und unterstützten kann, erhalten die Entwicklungsprozesse des Kindes auch, verdienterweise, das starke Wort Arbeit. Der Prozess der Entwicklung, der in unseren Kindern wirkt, ist eine Arbeit, welche die Kinder, als auch wir wertschätzen!

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Saskia Haspel und Christiane Salvenmoser leiten die Montessori-Akademie Wien und teilen mehrmals wöchentlich wertvolle Tipps, Gedanken und interessante Inhalte zu den Themen:

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– Bildung und Erziehung

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Wie kommt es, dass man in der Montessori Pädagogik so oft von Arbeit spricht, wenn es um Kinder geht, und wir doch alle das Gefühl haben, Kinder spielen so gerne? Ist Spiel etwas anderes als Arbeit? Sind diese beiden Begriffe ein Gegensatz? Nein. Diese beiden Begriffe sind kein Gegensatz. In der Montessori Pädagogik ist der Begriff der Arbeit, der Entwicklungsarbeit gewidmet. Das heißt, wenn wir von Arbeit sprechen, als Montessori-Pädagoginnen, dann denken wir nicht an Berufstätigkeit. Sondern wir denken an die Entwicklungsarbeit die jedes Kind leistet, schon im Mutterleib, und dann erst recht, wenn es geboren ist. Und das heißt jetzt, das Alles was Kinder spielerisch erwerben, motorische Kompetenzen, sensorische Kompetenzen, im Spiel mit anderen Kindern, im Spiel mit Spielsachen, eben innere Entwicklung ist. Wenn wir ein Kind sehen, dass zum Beispiel gerade in der Sandkiste spielt, dann ist dies eine ganz richtige und klare Beobachtung: dieses Kind sitzt in der Sandkiste und spielt. Aus der Sicht der Montessori Pädagogik sind aber die Prozesse, die da ablaufen, Teil der Entwicklungsarbeit des Kindes. Es erlebt unterschiedliche sinnliche Qualitäten und füttert mit diesen Qualitäten von – rau und glatt und rieselfreudigem Sand – seine Sinnessysteme. Es probiert seine Motorik aus, das Kind greift in den Sand, das Kind füllt einen Becher, das Kind leert den Becher aus. Hier sind Prozesse am Entstehen, die wir dann später mit Begriffen wie Auge-Handkoordination, oder Hand-Handkoordination benennen werden. Und dann ist der Begriff der Arbeit noch etwas: Kinder, vor allem in einem gewissen Alter – 1½, 2, 3, 4-jährige Menschen – machen irrsinnig gerne die Tätigkeiten, die wir Erwachsene auch machen. Und wenn wir z. B.: Gurken schälen und Gurken schneiden, dann will das Kind die gleiche Arbeit machen. Für das Kind ist das aber wiederum so etwas wie ein Spiel. Kinder können unendlich konzentriert sein, und viel Freude, und lange Ausdauer haben. Denn sie tun etwas Gutes für ihre Entwicklung! Aber das Kind unterscheidet sozusagen nicht, zwischen dem Sandspiel und dem Gurke schälen. Für das Kind hat es die gleiche Form der inneren Befriedigung, weil es seiner Entwicklung dient. Der Begriff des Spiels, ist einer, der unserer Gesellschaft entspricht und der dem kindlichen Wesen entspricht. Aber dass, was dahinter stattfindet, ist die Entwicklungsarbeit. Und daher geht es in unsere Pädagogik, sozusagen um die Hochachtung vor der kindlichen Entwicklung zu vermitteln. Daher diese häufige Verwendung des Begriffes “Arbeit”, ohne die in unserer Gesellschaft damit oft verbundene Schwere, die dieser Begriff haben kann. Und wenn man in ein Kinderhaus hineinschaut oder in eine Kleinkindgemeinschaft, dann hört man Kinder die auch so etwas sagen wie: “Heute habe ich mit… – und dann nenne sie irgendein Material – …gearbeitet!” Und sie sagen, dass in einer Art und Weise, dass man spürt, sie sind jetzt stolz auf das was sie gemacht haben. Aber ganz oft sagen sie auch, heute habe ich mit diesem Material gespielt. Das heißt wiederum, aus der Sicht der kindlichen Entwicklung, ist kein Unterschied zwischen dem Begriff der Arbeit und dem Begriff des Spiels. Kindliches Spiel ist Entwicklungsarbeit.

©Christiane Salvenmoser

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